Gretchen 89 ff.
Theaterpersiflage von Lutz Hübner

Gretchen 89 ff.

Endlich wieder Theater! Aber dann doch bitte auch so, wie es sein soll: Live und vor Publikum. Und so gespielt, wie es sich gehört.

Ja, aber wie ist das denn? Wie man es schon mal gesehen hat? Wie der Autor es sich gedacht hat? Wie Aristoteles, Georg II., Brecht, Stanislawskij oder Strasberg es gelehrt haben? Oder genderfluid, poltisch korrekt, multimedial, experimentell?

Werfen wir doch mal einen Blick hinter die Kulissen, auf die Entstehungsbedingungen von Theater in heutiger Zeit! Oder doch lieber gleich mehrere Blicke. Denn was für Charaktere da aufeinanderprallen können und zu wie unterschiedlichen Ergebnissen dieselbe Textgrundlage geführt werden kann, das hat Lutz Hübner brüllend komisch in einer kurzweiligen Szenenfolge festgehalten, die kabarettistisch überzeichnet scheint, aber wahrscheinlich von der Wirklichkeit des Berufstheaters hier und da gar nicht so weit entfernt ist.

Da gibt es den Schmerzgrenzen-Regisseur, die Diva, das Theater-Urgestein, den Kürzungsfanatiker, die Anfängerin, den Hospitanten und viele andere prototypische Gestalten.

Ein Fest für die Lachmuskeln und zugleich ein Psychogramm einer aus der Antike hergebrachten Kunst, die doch immer wieder überraschen kann.


Fotos:

Besetzung:
Schauspielerin:Ronja Schlichting
Dramaturgin:Ronja Schlichting
Regisseur:Stefan Seidel, Daniel Hoff, Kay Gürtzig
Schauspiel-Jobber:Daniel Hoff
Hospitant:Daniel Hoff
Requisiteur:Kay Gürtzig
Regie:Team
Plakat:Kay Gürtzig

Aufführungsrechte:

Hartmann und Stauffacher Verlag Köln


Premiere:
18. Mai 2022